🥇 Perfekter Galopp: Galopphilfen, Reitersitz und richtig galoppieren

Perfekter Galopp: Galopphilfen, Reitersitz und richtig galoppieren


Ob ruhig und gesetzt oder wild gestreckt durchs Gelände – der Galopp macht einfach unglaublich viel Spaß! Gleichzeitig ist er eine Herausforderung. Ich verrate dir deshalb meine besten Tipps und Übungen. Damit auch du geschmeidig angaloppieren und einen ausdrucksstarken Galopp reiten kannst. 

Du erfährst in diesem Artikel:

  • wie ein guter Galopp aussehen sollte
  • meine 5 besten Tipps zum Angaloppieren
  • wie du die 4 größten Fehler vermeiden kannst
  • was die ersten Steps zum ausdrucksstarken, kraftvoll gesprungenen Galopp sind
  • und vieles mehr...
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1. Takt und Timing entscheiden über deinen Erfolg im Galopp!

Zahlreiche Mails erreichen mich, in denen Reiter ihr Leid über den misslungenen Galopp klagen. Einige fürchten sich sogar vor dem Angaloppieren. Das beschäftigt mich sehr, denn eigentlich ist der Galopp für Reiter und Pferd etwas sehr Schönes. Kein Wunder, denn der gleichmäßig gesprungene Dreitakt des Pferdes wirft einen nicht wie im Trab auf und ab, sondern nimmt den Reiter weich im Sattel mit.

Die meisten Probleme beginnen bereits vor und während dem Angaloppieren. Das liegt daran, dass sich viele Reiter gar keine Gedanken zur Schrittfolge ihres Pferdes machen. Deshalb möchte ich dir die Fußfolge und den Takt im Galopp erklären. 

Schaue dir das nachfolgende Video an und achte genau auf die Schrittfolge des Pferdes während dem Angaloppieren.

Im Video kannst du sehr gut erkennen, dass der Galopp ein Dreitakt mit 6 Phasen und eine gesprungene Gangart ist. 

Das Pferd stützt sich abwechselnd mit einem, zwei oder drei Beinen ab. Danach folgt eine Schwebephase, in der sich alle Beine in der Luft befinden.

Die 6 Phasen im Linksgalopp nochmal aufgezählt:  

  • Einbeinstütze hinten rechts 
  • Dreibeinstüze hinten rechts, hinten links, vorn rechts  
  • Zweibeinstüze hinten links, vorn rechts 
  • Dreibeinstüze hinten links, vorn links, vorn rechts 
  • Einbeinstütze vorne links
  • Schwebephase 

Verinnerliche diesen Ablauf um später beim Angaloppieren genau im richtigen Moment eine fein abgestimmte Galopphilfe geben zu können. Auch bei einem Galoppwechsel sollte dir die genaue Schrittfolge deines Pferdes bekannt sein. Rate nicht, wann der richtige Zeitpunkt für eine Galopphilfe ist, fühle den perfekten Moment. Das Fühlen kannst du lernen, aber dazu später mehr. 

2. Richtig Angaloppieren - meine 5 besten Tipps für dich! 

2.1 Mein erster Tipp: Bereite dein Pferd auf das Angaloppieren vor!

“Das Pferd weiß nicht was passiert, bevor es passiert”

Pat  Parelli

Ohne eine gute Vorbereitung würdest du dein Pferd mit deiner Galopphilfe einfach überrumpeln. Die meisten Pferde fallen dann in einen schnellen unbequemen Trab und stolpern mehr oder weniger unsanft in den Galopp. 

Du kannst aus dem Trab, Schritt oder sogar Stand Angaloppieren. Voraussetzung ist, dass dein Pferd prompt auf deine treibenden Hilfen reagiert. 

So bereitest du dein Pferd optimal auf den Galopp vor:
Treibe die Hinterhand deines Pferdes unter seinen Schwerpunkt. Durch die Aktivierung nimmt dein Pferd mehr Gewicht mit der Hinterhand auf. Dadurch kann dein Pferd mit der Vorhand leichter anspringen und schön bergauf angaloppieren. 

Damit dein Pferd nicht einfach davon rennt, nimmst du unmittelbar nach der Aktivierung deine Zügel etwas auf. So kannst du das Vorwärts abfangen. Gleichzeitig kippst du dein Becken nach hinten ab, um dein Pferd zu versammeln.

Du hast dein Pferd perfekt vorbereitet. Jetzt musst du nur noch im richtigen Moment die passende Galopphilfe geben, um in einen schön bergauf gesprungenen Galopp mitgenommen zu werden. 

2.2 Mein zweiter Tipp: Gib deinem Pferd die Bewegung vor!  

Jeder weiß, der äußere Schenkel des Reiters muss im Galopp zurückgelegt werden. Aber warum nehmen wir unser äußeres Bein nach hinten? 

In dem Moment, indem wir unser äußeres Bein eine Handbreit zurück nehmen, dreht sich unser Becken. Stell dich mal hin und probiere es gleich aus! Nimm dein rechtes Bein etwas zurück. Du wirst sehen, dass sich durch die Bewegung dein rechter Hüftknochen nach hinten und dein linker Hüftknochen nach vorne dreht. Diese Drehung reicht meist schon aus, dass dein Pferd im richtigen Galopp angaloppiert.

Der richtige Galopp wäre in diesem Fall der Linksgalopp. Im Linksgalopp greift das linke seitliche Beinpaar deines Pferdes weiter nach vorne als das rechte Beinpaar. Du hast deinem Pferd die richtige Bewegung praktisch vorgemacht. Dein linkes Bein liegt auch weiter vorne als dein rechts Bein. Dein Pferd passt seine Bewegung an deine an und schon seid ihr im Handgalopp unterwegs. 

Merke! Der äußere Schenkel wird immer aus der Hüfte heraus zurückgelegt - niemals aus dem Knie!

Damit dir das problemlos gelingt, möchte ich dir die beste Yogaübung für das Galoppieren vorstellen - der Schmetterling! 

2.2.1 Galoppieren einfach gemacht - Die beste Yogaübung für dich!

Der Schmetterling - Hüftdehnung

Mit der Asana (Yogaübung) Schmetterling entwickelst du Flexibilität in der Hüfte und dehnst deine Oberschenkelinnen- und außenseite, sowie die Leistengegend. Außerdem stimulierst du deinen Kreislauf und findest Dehnung in der Wirbelsäule. 

So funktionierts:

Du beginnst im Sitzen und streckst deine Beine zunächst nach vorne aus, dann ziehst du ein Bein nach dem anderen zu dir ran und bringst die Fußsohlen aneinander. Den Abstand deiner Füße zum Körper bestimmst du ganz individuell.

Deine Knie zeigen zu den Seiten raus und sinken Richtung Boden. Wenn das einen zu starken Zug in deinen Leisten auslöst, dann polstere deine Knie mit Kissen oder Decken aus.

Umfasse deine Füße und drehe die Oberseite deiner Füße ein bisschen mehr in den Boden. Ziehe die Schulterblätter leicht zueinander und nach unten. Schiebe dein Brustbein nach vorne und nach oben. Richte dich auf und finde die Länge in deiner Wirbelsäule. Deine Scheitel Krone zieht nach oben Richtung Himmel. Deine Sitzbeinhöcker sind verankert im Boden. Atme tief ein und aus. 

Lasse deine Beine entspannt und halte nirgendwo dagegen. Entweder bleibst du in dieser Position oder du lässt deinen Oberkörper nach vorne unten sinken. Entspanne dich und bleibe für 3 bis 5 Minuten in deiner Haltung. Um die Übung zu beenden, rolle deinen Oberkörper ganz langsam wieder nach oben auf und hebe den Blick. 

So wirkt sich die Yoga-Übung (Asana) auf deinen Reitersitz aus:

Oft wird der verwahrende Schenkel aus dem Knie heraus nach hinten gelegt. Dadurch kommt die Ferse des Reiters zu hoch an den Pferdebauch und liegt/treibt an völlig falscher Stelle. Das wird von den meisten Pferden als sehr unangenehm wahrgenommen. Durch das hochziehen des Beines wird der Schwerpunkt des Reiters nach vorne verschoben und belastet die Vorhand des Pferdes vermehrt. Außerdem sind durch das hochgezogene Bein die beiden Gesäßknochen nicht mehr richtig belastet. Die Gewichtshilfe wird also völlig falsch gegeben. 

Es ist wichtig, den verwahrenden Schenkel immer aus der Hüfte heraus nach hinten zu nehmen. So bleibt das Bein lang und treibt an der richtigen Stelle. Dadurch bringst du dein Becken ganz automatisch in die richtige Position um anzugaloppieren. Die Asana Schmetterling bringt dir die nötige Flexibilität in der Hüfte und schult dein Gefühl für die Belastung der Sitzbeinhöcker.

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2.3 Mein dritter Tipp: Raum zum angaloppieren geben! 

Durch die Drehung im Becken gibst du deinem Pferd nicht nur die Bewegung vor, sondern verlagerst auch dein Gewicht auf den vorderen und somit inneren Gesäßknochen. Das gibt deinem Pferd den nötigen Freiraum, mit dem äußeren Hinterbein anzugaloppieren. 

“Lasse Deinem Pferd immer eine Türe offen, aber sei Dir sicher, dass es die richtige ist.”

Reynir Adalsteinsson

2.4 Mein vierter Tipp zum Angaloppieren: Oben stabil unten mobil

Stabilisiere deinen Oberkörper! Das gelingt dir, indem du deinen Oberkörper "verschraubst". Dafür benötigst du eine gute Bauchmuskulatur.

Wir bleiben bei unserem Beispiel dem Linksgalopp. Du kannst auf deinem Stuhl gleich mitmachen. Achte auf deine aufrechte Haltung. Kopf gerade, Schultern nach hinten unten fallen lassen. Stelle dir vor, deine Schulterblätter könnten sich berühren. Spanne deine Bauchmuskulatur an und drehe dann deinen Oberkörper leicht nach links. Deine Bauchmuskulatur und deine aufrechte Haltung verhindern das du auf der linken Seite einknickst. 

Versuche das ganze mal ohne deine Bauchmuskulatur anzuspannen. Drehe einfach nur deinen Oberkörper ein bisschen nach links. Du wirst merken, wie du leicht einknickst. Durch das einknicken wirst du vermehrt auf deinen rechten Sitzbeinhöcker gesetzt. Genau das Gegenteil von dem, was wir beim Angaloppieren haben möchten. 

Du siehst also, wie wichtig deine Bauchmuskulatur ist. 

Im nachstehenden Video ist das "Verschrauben" sehr anschaulich erklärt. 

2.5 Mein fünfter Tipp: Das Pferd beim galoppieren begleiten

Du kennst bestimmt auch Tipps wie “Wisch den Sattel mit Deinem Po aus” oder “Schiebe das Pferd nach vorne”. 

Leider sind diese Anweisungen nicht hilfreich. Sie führen dazu, dass der Galopp anstrengend aussieht. Zuschauer vermuten, dass der Galopp schweißtreibend ist und vom Reiter vollen Körpereinsatz verlangt. 

Mach dich von diesem Gedanken frei: Lass dein Pferd galoppieren und begleite es, anstatt es zu stören. 

Stell dir dafür vor, dass du jeden Schwung einzeln empfängst und begleitest. Versuch nicht, Bewegungen in Gang zu bringen, sondern mache lediglich das, was dein Pferd schon vorgibt. 

Auf keinen Fall schieben!

Der Galopp ist schon schwungvoll genug - schiebst du noch nach, störst du dein Pferd. Dann verspannt das Tier die Rückenmuskulatur und galoppiert gehemmt weiter. Du als Reiter denkst jetzt, du musst noch mehr Schieben und schon befindet ihr euch wieder in einem Teufelskreis. 

Stell dir stattdessen vor, du begleitest dein Pferd mit ruhigem Oberkörper. Jeder treibende Impuls kommt ausschließlich von deinem inneren Schenkel. 

Mit dem äußeren Schenkel gibst du den ersten Impuls für den Galopp. 

Weil das äußere Hinterbein deines Pferdes zuerst in den Galopp geht. Direkt danach übernimmst du mit deinem Inneren Schenkel das Kommando. Den Sattel auszuwischen sieht nicht nur seltsam aus, es hindert dich auch daran, richtig zu sitzen: Wenn du wischst, sitzt du nicht mehr im tiefsten Punkt.

Sieh deinen Sattel als eine Sitzgelegenheit an, auf der du respektvoll Platz nimmst, wie auf einem zerbrechlichem Sessel. Führe dir immer wieder vor Augen, dass diese Sitzgelegenheit auf dem empfindlichen Rücken deines Pferdes liegt.  

Den Galopp setzen

Du kannst zunächst mit der Hand aufnehmen und dein Pferd danach mit dem Schenkel aktivieren. Außerdem kannst du deinen Reitersitz dafür nutzen und dem Galoppsprung nicht so stark folgen. Dein Pferd spürt, dass du nicht mehr richtig dabei bist und wird seine Sprünge verkürzen. Dein Pferd kommt so wieder mit dir in Einklang. Dafür brauchst du gute Bauch- und Rückenmuskeln. Stell dir außerdem vor, wie du dich etwas weiter aufrichtest und halt einen Moment inne -so als wolltest du mit dem Oberkörper auf der Stelle bleiben, statt weiter vorzugehen. 

Am besten übst du das auf einem gut trainierten Pferd. Wenn du diese Macht des Sitzes einmal selbst gespürt hast, kannst du besser einwirken. Und du sparst dir die weitere Arbeit mit den restlichen Hilfen.  

Im Galopp zulegen

Willst du im Galopp zulegen? Dann richte dich mit deinem Oberkörper ein wenig nach vorne, öffne die Finger leicht und fordere neben der Schenkelhilfe den Galoppsprung auf. So machst du deinem Pferd das Vorwärtsgehen leichter.

Während du zulegst, begleitest du dein Pferd wie gewohnt weiter. Dann wiederholst du den Vorgang nach Bedarf - je nachdem, ob du mehr beschleunigen willst oder nicht. Wenn nicht, richtest du dich auf, damit du das Pferd nicht nur über den Zügel zurückholst. 

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3. Die 4 häufigsten Probleme im Galopp vermeiden! Ausdrucksstark, kraftvoll und elegant galoppieren.

3.1 Das Pferd wird im Galopp eiliger und fällt auseinander! 

Hast du beim angaloppieren das Gefühl dein Pferd drückt gegen die Hand und macht seinen Hals lang. Es zieht dich gefühlt aus dem Sattel? Dein Pferd sieht im Galopp lang und steif aus? Die Hinterbeine treten weiter hinten dem Pferd aus? Besonders in Wendungen und Ecken wirkt das Pferd bretthart? Du bist irgendwie Beifahrer und kannst das Tempo deines Pferdes schlecht regulieren und musst die Zügel stark aufnehmen? 

Du wünscht dir ein Pferd das in leichter Anlehnung, das sauber und gleichmäßig bergauf springt? Der Galopp soll auch in Wendungen und bei Tempowechsel mühelos und leicht wirken? 

Dann versuche es mal mit diesen Tipps! 

  • Aus einer Volte heraus angaloppieren 

  • Kurze Galopp Reprisen 

  • Das Pferd vor dem Angaloppieren übertreten lassen 

  • Häufiges überstreichen im Galopp verhindert eine zu starke Handeinwirkung

  • Denke daran zu lächeln und weiter zu atmen

3.2 Die Hinterhand des Pferdes kommt im Galopp nach innen! 

Hast du im Galopp das Gefühl, dass dich die Hinterhand deines Pferdes gleich überholt? Spaß beiseite. Kannst du im Hallenspiel auf der langen geraden erkennen dass das innere Hinterbein, am inneren Vorderbein vorbeifußt? Obwohl du versuchst mit dem inneren Zügel Stellung zu geben, drängt die Hinterhand deines Pferdes weiterhin in die Bahn? Du hast das Gefühl nicht in der Mitte vom Sattel zu sitzen? Dein Pferd versetzt dich irgendwie nach außen? Du hast das Gefühl, der äußere Bügel ist plötzlich länger? Du verlierst den Kontakt zum äußeren Zügel immer wieder? Die Ohren deines Pferdes sind nicht auf einer Höhe sondern dein Pferd verwirft sich im Genick? 

Du hättest aber gerne, dass sich dein Pferd leicht stellen und zwischen den diagonalen Hilfen führen lässt? 

Vielleicht hilft dir einer dieser Tipps: 

  • Mach dein Pferd nochmal auf die diagonalen Hilfen aufmerksam indem du einige Vorhandwendungen reitest

  • Sobald du merkst, dass die Hinterhand an dir vorbei sausen will, reitest du dein Pferd einige Sprünge in Konterstellung. Galoppierst du dein Pferd in Konterstellung veränderst du die Gleichgewichtssituation. Dein Pferd bringt dann von allein seine innere Schulter vor die innere Hüfte. 

3.3 Das Pferd ist beim galoppieren faul! 

Hast du ein triebiges Pferd? Dein Pferd galoppiert nicht an? Du musst jeden Galoppsprung gefühlt herausdrücken? 

Du möchtest, dass dein Pferd in jeder Gangart in guter Selbsthaltung fleißig vorwärts geht. Der Rücken schwingt und lässt dich gut sitzen. Das Maul kaut der Schweif pendelt. Bei dezenter Hilfengebung reagiert dein Pferd dynamisch und willig. 

Ist dein Pferd “faul” hat das meist einen guten Grund.

  • Unpassende, zwickende Ausrüstung verhindert das Angaloppieren
  • Nicht passende Haltung und/oder Fütterung
  • Widersprechende Reiterhilfen 
  • Gesundheitliche Dysbalance (Zähne, Hufe, Muskulatur….) 

Konntest du die oben genannten Gründe ausschließen hilft dir vielleicht einer dieser Tipps! 

  • Positive Verstärkung wenn das Pferd richtig reagiert
  • Viele Übergänge reiten
  • Große Linien reiten (das ist für dein Pferd weniger anstrengend als enge Wendungen) 
  • Abwechslungsreiches Training - Langeweile vermeiden 
  • Viel ins Gelände reiten 

3.4 Das Pferd buckelt beim angaloppieren!

Dein Pferd buckelt beim angaloppieren? Dein Pferd will einfach nicht galoppieren? Das kann mehrere Gründe haben. Bitte überprüfe deinen Sattel ob er deinem Pferd und dir gut passt. Ein Osteopath oder Chiropraktiker sollte den Rücken auf muskuläre Dysbalancen überprüfen. Vielleicht ist dein Pferd auf der Koppel ausgerutscht oder ungut gefallen. 

Ein junges Pferd buckelt wenn ihm in der Ausbildung alles zu schnell geht und es die Reiterhilfen noch nicht versteht. Es kann sein, dass das Pferd in Ausbildung ist und die Reiterhilfe bereits verstanden hat aber körperlich noch nicht in der Lage ist den Galopp mit Reiter auszuführen. Zu wenig Muskulatur? Zu wenig Gleichgewicht? 

Manche Reiter versuchen mit vollen Körpereinsatz unbedingt in den Galopp zu kommen. Sie werden dann unruhig im Oberkörper und rutschen im Sattel hin und her. Das ist für Pferde sehr unangenehm. Der unruhige Oberkörper ist für das Pferd auch nicht leicht auszubalancieren. Auf einen ruhigen und leichten Sitz ist unbedingt zu achten. Die Reiterhilfen dürfen sich nicht widersprechen und müssen klar und deutlich gegeben werden. 


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4. Häufig gestellte Fragen zum Galoppieren! 

4.1 Was ist ein Rechts- und Linksgalopp? 

Je nachdem welches seitliche Beinpaar in der Bewegung weiter vorgreift, unterscheidest du zwischen einem Links- und einem Rechtsgalopp. Im Linksgalopp greift also das linke Hinterbein und das linke Vorderbein weiter vor als das rechte Hinterbein und das rechte Vorderbein. 

Rechtsgalopp

Linksgalopp

4.2 Was ist ein Innen- und Außengalopp?

Weiterhin unterscheidest du zwischen dem Innen- und dem Außengalopp.

Dein Pferd galoppiert im Innengalopp, wenn das dem Bahninneren zugewandte Beinpaar weiter vorgreift als das andere. Der Innengalopp ist auch bekannt unter dem Namen - Handgalopp. Das Pferd läuft also auf der linken Hand im Linksgalopp. 

Greift im Viereck das äußere Beinpaar weiter vor, galoppiert dein Pferd im Außengalopp. Reitest du bewusst im Außengalopp, erfordert das schon ein gewisses Maß an Versammlung.

Aber der Außengalopp ist nicht einfach nur irgendeine Übung, sondern eher eine Art Schlüssellektion – ein Prüfstein in eurer Ausbildung. Zum einen lassen sich im Außengalopp der Versammlungsgrad und die Balance des Pferdes gut überprüfen, zum anderen schult der Außengalopp die Tragkraft und leistet wertvolle Hilfe bei der Geraderichtung.

Wolltest du eigentlich einen Innengalopp reiten, dein Pferd ist aber im Außengalopp angesprungen, solltest du dein Pferd durchparieren. Der Außengalopp wirkt sich nur dann positiv auf dein Pferd aus, wenn er sauber und korrekt ausgeführt wird. 

4.3 Richtiger Galopp? Wie erkenne ich, dass mein Pferd im richtigen Galopp ist? 

Wie kannst du feststellen, ob dein Pferd richtig, das heißt, wie gewollt im Links- oder im Rechtsgalopp, angesprungen ist? Von unten betrachtet ist das ganz einfach. Bei jedem Galoppsprung wird ein Vorderbein deutlich sichtbar vor dem anderen geführt. Dadurch steht auch eine Schulter deines Pferdes etwas weiter vor als die andere. Daran kannst du auch vom Rücken deines Pferdes aus erkennen, welches Vorderbein führt. Gehen also linkes Vorderbein und linke Schulter weiter vor als das rechte Vorderbein und die rechte Schulter, galoppiert dein Pferd im Linksgalopp. 

4.4 Mein Pferd galoppiert falsch an - Warum? 

Es gibt Pferde, welche immer im “richtigen” also gewünschten Galopp anspringen. Pferde können aber auch einen bestimmten Galopp besonders bevorzugen. Dann wollen sie also entweder nur im Links- oder nur im Rechtsgalopp gehen. Das liegt an der natürlichen Schiefe und Händigkeit des Pferdes. Wer zum Beispiel im Gelände nie darauf geachtet hat, dem kann es passieren, dass sein Pferd einseitig wird oder bleibt. Das tut der Gesundheit des Pferdes gar nicht gut und kann mit der Zeit sehr unangenehm werden. 

4.5 Gibt es verschiedene Arten einen Galoppwechsel zu reiten? 

Wechsel zwischen den Varianten Links- und Rechts- bzw. Innen- und Außengalopp werden als einfacher Galoppwechsel oder im fortgeschrittenen Fall als fliegender Galoppwechsel bezeichnet. Beim Galoppwechsel à tempo erfolgt bei jedem Sprung der Wechsel von Links- zu Rechtsgalopp oder anders herum

4.6 Was ist ein einfacher Galoppwechsel? 

Der einfache Galoppwechsel wird mit 2 Übergängen geritten. Du reitest zum Beispiel auf der rechten Hand auf dem Zirkel bei A im Rechtsgalopp also im Handgalopp. Kurz vor dem Punkt X reitest du einen Übergang von Galopp zu Schritt. Das sollte dir mit feinen Hilfen gelingen. Der Übergang ist weich und fließend. Dein Pferd kommt sofort zum Schreiten. Nach einigen Schritten, reitest du einen gelungenen Übergang von Schritt in den Galopp auf der linken Hand. In der Schrittphase hast du dein Pferd auf den Handwechsel und den neuen Handgalopp vorbereitet. Die einfachen Galoppwechsel sind also gar nicht so einfach wie der Name vermuten lässt. Du reitest Galopp-Schritt-Galopp Übergänge mit Handwechsel. Das verlangt schon ein recht hohes Maß an Versammlung und Durchlässigkeit.

4.7 Was ist ein fliegender Wechsel?

Ein fliegender Galoppwechsel ist eine Herausforderung. Damit dieser gelingt, muss zunächst die Basisarbeit stimmen. Das heißt, um mit dem Training von fliegenden Galoppwechseln beginnen zu können, muss der Galopp genügend versammelt, geschlossen und bergauf gesprungen sein. Außerdem sollte der einfache Galoppwechsel problemlos funktionieren und das Pferd sollte sich ausbalanciert im Außengalopp bewegen können. 

Am besten beginnst du das Erarbeiten des fliegenden Galoppwechsels auf einer Acht, die du auf den Zirkeln bei A und C anlegst. 

“Durchgesprungen” beim fliegenden Galoppwechsel

„Der war durch!“ bedeutet, dass der fliegende Galoppwechsel durchgesprungen war. Das heißt, dass das Pferd im Moment der freien Schwebe gleichzeitig mit der Vorhand und der Hinterhand umspringt. In zwei Phasen gesprungen – bedeutet hingegen, dass das Pferd erst vorne und dann hinten umspringt. Das passiert oft, wenn das Pferd noch nicht gesetzt genug galoppiert, das heißt, mit der Hinterhand noch nicht genügend Last aufnimmt, weil die Tragkraft noch nicht ausreichend erarbeitet ist. Das muss sichergestellt sein, ehe an fliegende Wechsel überhaupt zu denken ist.

4.8 Was ist ein Galoppwechsel  à tempo?

Der gymnastizierende Effekt ist umstritten. Fliegende Galoppwechsel à tempi sollen vor allem als Konzentrationsübung dienen. Natürlich ist es auch ein gewaltiger Anblick, wenn das Pferd von Sprung zu Sprung, also à tempo wechselt. Bevor der Wechsel bei jedem Sprung überhaupt erst möglich ist, muss der fliegende Galoppwechsel spielend leicht an jeder beliebigen Stelle ausgeführt werden können. Dann erst ist es an der Zeit, von deinem Pferd Wechsel im Rhythmus zu verlangen. Beginne mit 5 Sprüngen zwischen den Wechsel und lasse die Sprünge dann immer weniger werden.

In diesem Video sind die fliegenden Galoppwechsel einzeln und in Serie schön zu erkennen.  

4.9 Was ist der Kreuzgalopp?

Galoppiert das Pferd im Kreuzgalopp ist die Schrittfolge durcheinander. Das bedeutet, dass das Pferd mit den Vorderbeinen im Linksgalopp und mit den Hinterbeinen im Rechtsgalopp, oder umgekehrt, ist. Dieser Galopp kommt häufig bei jungen Pferden in der Ausbildung vor, die ihr Gleichgewicht noch nicht gefunden haben. Für den Reiter ist der Kreuzgalopp äußerst unbequem. Manche Pferde korrigieren den Kreuzgalopp von selbst. Andernfalls muss der Reiter durchparieren und wieder angaloppieren. 

Die wenigsten Pferde galoppieren im Kreuzgalopp an sondern springen während dem galoppieren mit der Hinterhand um. Das liegt daran, dass ein Hinterbein schwächer als das andere ist. Es fällt dem Pferd schwer mit dem schwächeren Hinterbein das Gewicht aufzunehmen. Umso länger auf der schwächeren Hand galoppiert wird desto eher wird das Pferd auf sein hinteres stärkeres Bein umspringen. Also lieber kurze Strecken sauber galoppieren als ein umspringen durch Überanstrengung zu riskieren. 

Ein weiterer Grund für einen Kreuzgalopp kann ein missglückter fliegender Galoppwechsel sein. Das Pferd springt dann nur vorne um anstatt vorne und hinten gleichzeitig. Meist ist der fliegende Galoppwechsel schief gelaufen weil die Hinterhand des Pferdes nicht weit genug untergesetzt hat. 

4.10 Was ist der Vierschlag im Galopp? 

Solltest du im langsamen Galopp vier Hufschläge hören, liegt das daran, dass dein Pferd nicht mehr mit dem diagonalen Beinpaar gleichzeitig auffußt, sondern erst mit dem äußeren Vorderbein und dann mit dem inneren Hinterbein. Die Schwebephase ist kaum zu erkennen. Die Galoppsprünge sind keine wirklichen Sprünge mehr. Der Vierschlag resultiert aus dem ungenügenden Unterspringen der Hinterbeine und mangelndem Schwung. Das Pferd fühlt sich steif an und ist für den Reiter schwer zu sitzen. In den meisten Fällen ist der Reiter mit zu fester Hand am Zügel. Um die Taktreinheit wiederherzustellen, muss dein Pferd einen lebhaften Arbeitsgalopp in entsprechendem Rahmen gehen.

4.11 Welche Galopparten gibt es? 

Den Galopp gibt es in den Variationen Arbeitsgalopp, Mittelgalopp, starker Galopp, versammelter Galopp und Jagdgalopp/Renngalopp. 

Der Arbeitsgalopp
Der Arbeitsgalopp ist das Grundtempo, indem sich das Pferd selbst trägt. Ein leichter Galopp mit aktiver Hinterhand und leichter Aufwärtstendenz.

Der Mittelgalopp
Das Pferd galoppiert mit mehr Raumgriff (Bodengewinn) als im Arbeitsgalopp. Die Hinterhand hat mehr Schubkraft. Das Pferd muss den Hals ein wenig vorwärts-abwärts strecken können, ohne dass Balance und Takt verloren gehen. Der Rahmen wird erweitert! 

Der versammelte Galopp
Durch die Hankenbeugung nimmt die Hinterhand mehr Gewicht auf. Die Sprünge werden kürzer und leichter. Der Takt ändert sich dadurch nicht. Die Vorhand trägt weniger Gewicht und die Schultern können sich frei und locker Bewegen. 

Der starke Galopp
Das Pferd verlängert seine Sprünge aus der Hinterhand heraus um größtmöglichen Bodengewinn zu erreichen. Es darf sich dabei nicht unwohl fühlen und sich verspannen. Die Sprünge sollten langsam und sauber ausgeführt werden. Weiter heißt nicht schneller und auch der Takt darf nicht verloren gehen. Das Gewicht darf dabei nicht auf die Vorhand fallen. 

Der Jagdgalopp oder Renngalopp
Der Galopp ist fleißig und raumgreifend. Im Renngalopp werden Geschwindigkeiten bis zu 70km/h erreicht. Der Reiter hebt das Gesäß beim Jagdgalopp zum leichten Sitz an. Die Steigbügelriemen werden für den Jagdgalopp 2 Loch kürzer als normal eingestellt. Das Pferd sollte beim Jagdgalopp durchlässig und leicht am Zügel stehen. Es darf nicht davonstürmen und dem Reiter die Führung abnehmen.

4.12 Der leichte Sitz - wann und wie wird er eingesetzt?

Federico Caprilli war Ausbilder an italienischen Kavallerieschulen. Er gilt als Wegbereiter des sogenannten leichten Sitzes im Pferdesport. Durch den vorgebeugten leichten Sitz, konnten die Springreiter den Pferdebewegungen besser folgen und im Sprung den Rücken des Pferdes entlasten. Der Reiter steht dabei knapp über dem Sattel in den Steigbügeln und ist leicht nach vorn gebeugt. 

Durch den leichten Sitz, sollte der Reiter außerdem das Gleichgewicht des Pferdes im Gelände nicht störten. Dadurch konnten sich Reiter und Pferd im Gelände mit möglichst wenig Anstrengung schnell fortbewegen.

4.13 Wie schnell galoppiert ein Pferd? 

Der Galopp ist die schnellste Gangart des Pferdes und für das Fluchttier von besonderer Bedeutung! Das normale Pferd kann im Galopp eine Geschwindigkeit von bis zu 60 km h erreichen. Die Spitzengeschwindigkeit von Rennpferden liegt sogar bei ca. 80 km h! Natürlich nur für kurze Zeit. 

Wie schnell galoppiert ein Pferd durchschnittlich? 

Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei ca. 36 km h. 

4.14 Wie kann ich das galoppieren lernen?

Am besten suchst du dir eine gute Reitschule aus. Fahre lieber ein bisschen weiter, aber lege Wert auf gut ausgebildete Pferde und Reitlehrer. Achte bitte darauf, dass die Pferde artgerecht gehalten und gepflegt werden. Hast du eine gute Reitschule gefunden, nimmst du Sitzschulungen an der Longe. Guter Reitunterricht kostet mehr Geld als schlechter Reitunterricht und macht sich dennoch bezahlt. Am besten wäre Einzelunterricht. 

4.15 Welche Pferdegangarten gibt es noch? 

Zu den 3 Grundgangarten gehörten der Schritt, der Trab und der Galopp. Zusätzlich zu den Grundgangarten verfügen einige Rassen über spezielle Bewegungen. Sie sind bei manchen Reitern besonder beliebt, da sie den Reiter erschütterungsfrei und bequemer sitzen lassen. Am bekanntesten sind wohl die Gangarten Tölt und Pass.

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About the Author

Calm Horse Academy ist ein Herzensprojekt. Es geht hier nicht um schneller, höher oder weiter. Die Entschleunigung in der Ausbildung und das Verstehen des großen Ganzen liegt uns sehr am Herzen. Der Schwerpunkt unserer Akademie liegt nicht beim Reiten allein. Reitkunst ist viel mehr als das, es geht um Balance, Leichtigkeit, Takt und Gefühl...

  • Antonia sagt:

    Sehr gut recherchiert, mich hätte durchaus noch interessiert, wie man das Pferd zu einer besseren Aufwärtsbewegung bewegt. Ansonsten sehr ausführlich, gute Tipps und alles wichtige ist drin!
    Dankeschön 🙂

  • Kat sagt:

    Jo, es geht auch kompliziert. Einfacher geht es, wenn man die Bewegung des Galopps auf einer stink normalen Schaukel schon mal verinnerlicht hat und das Pferd auch auf das Stimmkommando reagiert. Erspart Frust! An den Feinheiten kann man dann immernoch arbeiten, wenn man erstmal die Bewegung auf dem Pferd gespürt und sitzen gelernt hat.

    • Julia Reyam sagt:

      Aaah so kompliziert ist das doch gar nicht 🙂 nimmt man das Bein aus der Hüfte heraus zurück, passiert der Rest schon fast von allein 😉 Den Tipp mit der Schaukel finde ich sehr gut! Dankeschön <3

  • Sarolin sagt:

    Super Artikel! Mir fehlt allerdings bei den Galopparten der Schulgalopp, bei dem sich der Takt in einen Viertakt verändert, da das Diagonale Beinpaar nun nacheinander (erst Hinterbein , dann Vorderbein) auffußt, aufgrund der Geschwindigkeit und der Versammlung.

    • Julia Reyam sagt:

      Vielen lieben Dank für deinen Kommentar 🙂 Du hast absolut Recht – der Schulgalopp sollte auf jeden Fall noch mit in den Beitrag! Danke <3

  • Marion sagt:

    Super Erklärungen, vielen Dank

  • Kessy sagt:

    Vielen Dank für den tollen Bericht! Ich habe leider sehr schlechte Ausbildung genossen und bin ein mittelmäßige Reiterin, aber mein Pferd verzeiht mir das und meine jetzige Trainerin gibt sich Mühe, mir altem Mädchen noch was beizubringen. 😊 Deine Berichte sind sehr hilfreich. Danke schön 👍👍

    • Julia Reyam sagt:

      Danke Kessy! Ich denke, das Reiten lernen ist wie Yoga lernen. Du musst nicht der Beste sein, nur dein Bestes geben! Das machst du ganz bestimmt <3 Alles Liebe deine Julia

  • Christiane sagt:

    Sehr gut erklärt, warum was wann gemacht werden soll. Wieder ein Stück mehr Verständnis geschaffen, danke <3

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