Oktober 27

Der Vortrag von Alexandra Bohl

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Video Teil 2 

Online Kongress 2019

Als mobile Reitlehrerin fahre ich zu meiner Kundschaft hinaus. Ich unterrichte in Form von Einzelstunden im näheren Wohnumkreis, fahre deutschlandweit Trainingstouren und gebe weltweit Seminare. So habe ich bereits in Kanada und auf Malta unterrichtet.

Anfang der 2000er besuchte ich mit meiner Fjordstute meinen ersten Kurs bei Bent Branderup. Vorher hatte ich in viele verschiedene Disziplinen hineingeschnuppert, aber erst das durchdachte Konzept der Akademischen Reitkunst überzeugte mich auf Anhieb. Das Wohlergehen des Pferdes steht stets im Vordergrund, wenn es darum geht, dieses logisch strukturierte Ausbildungskonzept in kleinen Schritten Pferd wie Mensch zu vermitteln. Das Wissen der alten Reitmeister geht in der Akademischen Reitkunst eine lebendige Symbiose ein mit modernen Erkenntnissen aus Bewegungs- und Trainingslehre, Medizin, Haltung, Fütterung und Pädagogik.

Alexandra Bohl bei der Calm Horse Academy

Alexandra Bohl

Leider gibt es viele Missverständnisse zwischen den Menschen und ihren Pferden. Auf beiden Seiten kann dies zu Frustration, Unsicherheit, Angst oder Ärger führen. Hier setzt meine Tätigkeit als Ausbilderin an. Mein Ziel ist es, die Achtsamkeit des Menschen für das Pferd zu schulen. Wenn es zwischen Mensch und Pferd nicht so läuft, wie gewünscht, kristallisieren sich drei Kompetenzbereiche heraus:

  • Kommunikative Kompetenz. Versteht das Pferd die Aufgabe, die ihm gestellt wird? 

  • Körperliche Kompetenz. Kann das Pferd auf der körperlichen Ebene die Aufgabe lösen: Alter, Gesundheit, Ausbildungszustand

  • Mentale, geistige Kompetenz. Kann das Pferd auf der mentalen, geistigen Ebene  die Aufgabe lösen: Alter, Gesundheit, Ausbildungszustand

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Je größer die Kompetenz auf beiden Seiten, je besser kann eine gleichwertige Partnerschaft entstehen, die auf gegenseitigem Respekt und Liebe basiert. Das möchte ich durch meinen Unterricht erreichen. Ich verstehe mich als Vermittlerin zwischen den Menschen und ihren Pferden. Denn Ausbildung muss immer ein Dialog zwischen SchülerIn und LehrerIn sein. Jede pädagogische Situation kann nur dann erfolgreich verlaufen, wenn es eine gemeinsame Kommunikation zwischen Mensch und Pferd/LehrerIn und SchülerIn gibt.

Mein Unterrichtsschwerpunkt liegt hierbei neben der Vermittlung der Hilfengebung und Biomechanik auf der Schulung von Sitz und Reitergefühl.

Als Lizensierte Bent Branderup®-Trainerin und Wappenträgerin der Akademischen Reitkunst stehe ich in einem permanenten Austausch mit Bent Branderup, dem Begründer der Akademischen Reitkunst, und kann auf den riesigen Wissenspool meiner TrainerkollegInnen und der Akademischen Ritterschaft zugreifen.

Jedes Jahr bilde ich mich mit meinen Pferden bei Bent Branderup selbst, aber auch bei den beiden anderen Meistern, Marius Schneider und Christofer Dahlgren, und Hanna Engström, Ritterin der Akademischen Reitkunst, fort. 

Darüber hinaus sind meine eigenen Pferde, wie auch die Pferde meiner SchülerInnen meine hilfreichen Lehrmeister. Unermüdlich halten sie mich dazu an, noch besser zu werden, in dem was ich tue, und mich stets selbstkritisch zu hinterfragen.



  • Leider ist die Tonqualität eine Katastrophe. Für diesen Vortrag inkl. Der Horse Personalities hätte ich mich sehr interessiert. Hab dann aber abgebrochen, da es so zu nervig ist. Sehr sehr schade!

    • Ja das ist leider echt extrem! Ist uns leider erst sehr spät aufgefallen. Ich denke wir werden das in irgendeiner Form nachholen 🙂

      • Ich fänd es auch sehr begrüßenswert wenn es nochmal eine Nachholmöglichkeit gäbe! Die Tonqualität ist so schlecht und Alexandras Vortrag so spannend und wichtig!

  • Würde mich über eine Wiederholung in besserer Qualität freuen, interessantes Thema, aber man hält diese Qualität nicht aus 🙁

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