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Du kannst bis zum letzten Tag deine Freunde zum Kongress einladen. Schicke ihnen einfach diesen Link hier 🙂
https://calmhorseacademy.com/calm-horse-summit-2020/


Calm Horse Summit 2020 - Tag 1


Volker Waschk, Julia Reyam, Anna Köhler, Verena Jennewein, Vanessa-Christin Fautsch, Bernd Hackl, Stefanie Holzer, Karsten Kirchner, Sina Speth, Svenja Thiede

Bernd Hackl - Verladen

Video Teil 1 (bleibt online)
Video Teil 2 (nur am heutigen Tag freigeschaltet)
oder

Julia Reyam - Das natürliche Verhalten der Pferde verstehen lernen!

Video Teil 1 (bleibt online)
Download: Handout zur Präsentation

Das natürliche Verhalten der Pferde verstehen lernen!

Stefanie Holzer - Glückliche und gesunde Pferde zu Höchstleistungen bringen

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Anna Köhler - Trainingsplanung

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Vanessa Christin Fautsch - Körperbewusst reiten

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Svenja Thiede - Stoffwechsel des Pferdes

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Sina Speth - Sitzschulung und Franklin-Methode

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Karsten Kirchner - Beziehung zwischen Mensch und Pferd

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Verena Jennewein - Galopp

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About the Author

Calm Horse Academy ist ein Herzensprojekt. Es geht hier nicht um schneller, höher oder weiter. Die Entschleunigung in der Ausbildung und das Verstehen des großen Ganzen liegt uns sehr am Herzen. Der Schwerpunkt unserer Akademie liegt nicht beim Reiten allein. Reitkunst ist viel mehr als das, es geht um Balance, Leichtigkeit, Takt und Gefühl...

  • David Reyam sagt:

    Wenn du Fragen, Feedback oder Anregungen für die Trainer hast, komm bitte in die Facebook Gruppe oder kommentiere hier unten. Bitte mache hier oder in Facebook keinen eigenen Post auf sondern kommentiere/antworte auf den entsprechenden Post. Die offiziellen Posts sind als OTP (Offizieller Trainer Post) markiert 🙂

  • David Reyam sagt:

    OTP Bernd Hackl: Bitte auf „Antwort an David Reyam“ klicken wenn es um das Video von Bernd geht!

    • Claudia Gröger sagt:

      Wirklich eine großartige Herangehensweise von Bernd Hackl. Ich konnte sehr viel aus dem Gespräch an nützlicher Information ziehen und fühle mich auch in meinem Umgang mit meinen Pferden bestätigt.
      Vielen Dank für diese so wertvollen Informationen und auch den Blick auf die Gesamtheit der Thematik „Horsemanship“

    • Nora sagt:

      Sehr gutes Video, vielen Dank.
      Bei uns klappt das schicken in den Hänger auch schon ganz gut und das Pony geht mit allen 4 Beinen rein. Allerdings bleibt das Pony nicht im Anhänger stehen, sondern steigt direkt wieder aus. Ganz ruhig und ohne Hektik, aber halt selbst entschieden.
      Gibt es einen guten Tipp, um das Pony um’s stehen bleiben zu bitten?

    • Beate Schweiger sagt:

      Ich fand das von Bernd Hackl echt gut. Das mit dem schicken üben wir schon. Mein Problem ist aber dass er schneller wieder draußen als drinnen ist. Die Stange konnte ich bis jetzt nur einmal schliessen, aber die Rampe geht gar nicht da flippt er aus. Wie bringe ich ihn dazu dass er kapiert dass die ihm nichts tut. Ich öffne und schliesse sie jetzt schon immer mit ihm zusammen.

    • Sandra K. sagt:

      Auch ich finde das Video sehr ansprechend und bei uns klappt es auch schon viel besser. Allerdings geht es mir auch so, dass er von sich aus „aussteigt“ ohne dass ich ihn auffordere. Wie übe ich es, dass er im Hänger stehen bleibt ohne raus zu wollen. Wenn die Klappe zu ist steht er unruhig und scharrt. So entspannt wie im Video sieht es bei uns (noch) nicht aus. Soll ich ihn einfach stehen lassen? Hab Angst dass er das dann mit Angst verknüpft. Bisher sind wir dann halt schnell losgefahren oder haben wieder ausgeladen.
      2. Frage: Was mache ich wenn ein Pferd rückwärts rennt und es diesen berühmten 1 Schritt vor und einen Schritt zurück nicht macht sondern viele Schritte rückwärts? Das ist mir bei einem fremden/neuen Pferd so gegangen, das eben nicht gut zu verladen ist aber in den Hänger musste. Es blieb keine Zeit zum üben. Gibt es da einen Tip?

    • Miriam sagt:

      Ich fand die Informationen sehr gut und hilfreich. Auch die Einstellung zum Horsemanship gefällt mir.
      Nicht zustimmen kann ich mit der Meinung zu „auf welche Seite kommt mein Pferd“. Ich habe von klein auf gelernt, dass ein einzelnes Pferd im Zweier-Hänger links steht. Der Grund ist ganz klar: Die Straße hat eine mehr oder weniger starke Neigung zum Straßenrand, damit das Wasser bei Regen abfließen kann und möglichst wenig Aqua-Paning entsteht. Bei großen Straßen fällt das kaum auf. Ich kenne aber viele Straßen, die eher rund aussehen, als gerade und bei denen der Hänger doch gefährlich ins Kippen gerät. Steht das Pferd nun auf der rechten Seite und verlagert noch sein Gewicht aufgrund dieser Schieflage nach rechts (manch ein Pferd legt sich einfach an die Wand), wird der Schwerpunkt soweit nach rechts verlagert, dass ich nicht dafür garantieren könnte, dass der Hänger stehen bleibt. Dieses Thema habe ich nicht, wenn das Pferd auf der linken Seite steht, denn der Schwerpunkt kann einfach nicht so weit nach rechts geraten, dass etwas passieren könnte.
      Auch beim Verladen von zwei Pferden würde ich nie entscheiden wollen, welches nun das wertvollere Pferd ist. Das ist auch ethisch nicht korrekt. Im Falle eines Auffahrunfalles geht es meiner Meinung nach für beide Pferde nicht unbedingt gut aus. Rast ein Auto mit entsprechender Geschwindigkeit von seitwärts vorne in den Hänger, wird dieser mit hoher Wahrscheinlichkeit von der Fahrbahn abkommen und in Folge dessen auch umkippen, dann auf die rechte Seite. In dem Fall liegt das „bessere“ Pferd unten. Also, ich weiß nicht, ob das jetzt besser ist.
      Bei zwei Pferden verlade ich daher ebenfalls nach Gewicht: das schwerere Pferd links, das leichtere rechts, um so mehr Stabilität zu erhalten.
      Was ich noch super finde, ist das Thema mit dem Schicken. Früher kannte ich das gar nicht, da wurde nur geführt. Mittlerweile habe ich das Schicken des Pferdes schon häufiger bei verschiedensten Trainern gesehen und war von Anfang an begeistert davon. Denn das ist das, was ich möchte: Das Pferd soll vertrauensvoll und freiwillig in den Hänger gehen. Dann kann ich mir auch sicher sein, dass die Fahrt gut verläuft. 🙂

    • Alex sagt:

      Gerne schließe ich mich den bereits geschriebenen Kommentaren an, das Video ist gut verständlich und auch die Hinweise bzgl. Der grundsätzlichen Einstellung zum Pferd finde ich großartig. Mein Pony kann ich mittlerweile auch super in den Hänger schicken, manchmal „läuft“ er quasi rein. Allerdings geht es mir leider auch wie einigen anderen so, dass er nicht verlässlich stehen bleibt, sodass ich entspannt schließen kann. Hier würde ich mich ebenfalls sehr über Tipps freuen.

  • David Reyam sagt:

    OTP Julia Reyam: Bitte auf „Antwort an David Reyam“ klicken wenn es um diesen Beitrag geht!

    • Tina sagt:

      Hallo, kann man einem Pferd wieder nahebringen ein „richtiges“ Pferd zu sein, wenn ihm das sozusagen abtrainiert wurde? Mein Pferd ist extrem distanzlos, reagiert kaum auf normale Gesten, die andere Pferde sofort aufscheuchen z.B. auf die Hinterhand zugehen, da passiert gar nichts, ist allgemein sehr stumpf, auch auf die Reflexzonen reagiert es nicht, dabei aber sehr brav und wirkt jetzt auch nicht teilnahmslos. Es wurde denke ich nur so erzogen, dass es ein „Kuscheltier“ ist und ihm wurde auch stets Leckerli verabreicht, so dass es nur darauf fixiert ist. Bei mir braucht es aber kein Kuscheltier sein, und ich möchte auch lieber, dass es wie ein normales Pferd reagiert. In einer normalen Herde habe ich es schon untergebracht, vorher war es nur mit drei anderen Pferden zusammen, teils in Boxen. Ich habe mit Natural Horsemanship begonnen, aber weil es so schlecht reagiert, und immer bei mir bleiben will, ist es etwas schwierig.

      • Julia Reyam sagt:

        Liebe Tina,

        Ja, das schaffst Du! Mit viel Kreativität und Durchhaltevermögen. 🙂 Die Herde wird auch ihren Teil dazu beitragen, da bin ich mir sicher.

        Wie lange hast du dein Pferd schon?

        Zufällig ist eines meiner „neuen“ Pferde genauso zu mir gekommen. Deshalb spreche ich aus Erfahrung, wenn ich sage, dass das nicht leicht wird. 😉

        Destino war sehr distanzlos und respektlos. Er hat mich über den ganzen Hof hinterher gezogen um an ein bisschen Gras zu kommen. Er wollte entweder fressen, gestreichelt oder bespielt werden. An Konzentration und Lernen war nicht zu denken.

        Wollte ich ihn von mir wegschicken, ist er völlig unbeeindruckt stehen geblieben. Auf Druck egal in welcher Form hat er, wenn überhaupt mit Gegendruck reagiert.

        Also bin ich kreativ geworden und habe versucht herauszufinden, was dem Kerl denn Spaß machen könnte.

        Die Lösung des Problems war, dass er keinen Sinn erkennen konnte. Mit verschiedenen Hindernissen wie kleine Baumstämme, Flatterband, Pferdeanhänger, Gassen und Stangen konnte ich ihn dann sehr gut manövrieren. Er hatte Spaß und hat gut reagiert.

        Nach und nach habe ich das Wegschicken und das zu mir Einladen auch ohne Hindernisse geschafft. Danach wich er mit der Hinterhand immer besser.

        So erarbeite ich das Stück für Stück mit meinem Destino.

        Finde etwas das deinem Pferd Spaß macht und kombiniere das mit deinem Training.

        Ich hoffe ich konnte dir eine Idee mit auf den Weg geben! 🙂

        Alles Liebe!

        Juls

        PS: Ich würde mich freuden, sobald du die Lösung gefunden hast, von dir zu hören. 🙂

        • Tina sagt:

          Hallo Julia, danke für Deine Antwort. Ich habe mein Pferd erst seit gut vier Wochen. Also quasi ganz neu. Und jung ist es auch noch. Wie lustig, dass ich genau den gleichen Eindruck hatte wie Du, dass es für mein Pferd einen Sinn machen muss, etwas zu tun. Zum Beispiel einfach so rückwärts gehen ist total blöd, aber zwischen zwei Stangen macht es irgendwie Spaß…. also bin ich gar nicht so verkehrt, man verheddert sich so leicht im Dschungel der tausend verschiedenen Ausbildungslehren. Ich werde auf jeden Fall dranbleiben. Danke Dir!

      • Marylin Gossett sagt:

        Hallo Tina, ich finde persönlich Intrinzen sehr toll. Im Netz findest Du einiges an Info. Viele Freude beim Lernen und Erfahren. Liebe Grüße Marylin

    • Steffi sagt:

      Wo finde ich denn den Link zu Teil 2 uns 3 als VIP Mitglied?

      • Anna sagt:

        Hallo Steffi, im VIP-Paket sind alle Videos in einem Stück, es gibt keinen Teil 2 oder 3. Wenn du noch Fragen hast schreibe bitte eine Mail an kontakt@calmhorseacademy

  • David Reyam sagt:

    OTP Stefanie Holzer: Bitte auf „Antwort an David Reyam“ klicken wenn es um diesen Beitrag geht!

  • David Reyam sagt:

    OTP Anna Köhler: Bitte auf „Antwort an David Reyam“ klicken wenn es um diesen Beitrag geht!

  • David Reyam sagt:

    OTP Vanessa-Christin Fautsch: Bitte auf „Antwort an David Reyam“ klicken wenn es um diesen Beitrag geht!

  • David Reyam sagt:

    OTP Volker Waschk: Bitte auf „Antwort an David Reyam“ klicken wenn es um diesen Beitrag geht!

    • Daniela sagt:

      Ich finde das Beispiel des Trinkens wenn man Durst hat ein wenig unglücklich gewählt als Beispiel dafür, dass Pferde „nicht logisch denken können“. Unlogisch ist ja eher, dass der Mensch auch trinkt, wenn er keinen Durst hat. Durst und der daraus resultierende Wunsch zu trinken ist m.E. eine körperliche Funktion und hat nichts mit Logik zu tun. Ich denke sehr wohl, dass Pferde logisch denken können, denn wenn sie es nicht könnten, könnten sie nicht lernen und somit auch nicht überleben. Womöglich stimmt aber auch mein Verständnis von „logisch denken“ nicht mit dem Herrn Waschks überein?

      • Hallo Daniela,
        gemeint ist Folgendes: Pferde trinken, wenn sie Durst haben. Das Gefühl „Durst“ löst also die Reaktion „Trinken“ aus. Wir Menschen können unabhängig von unseren Gefühlen eine Entscheidung treffen, zum Beispiel entscheiden, eine Tasse Kaffee zusammen mit anderen zu trinken, weil wir gemütlich zusammen sitzen wollen.
        Es heißt auch nicht, dass ein Pferd nichts lernen kann. Im Gegenteil. Aber ein Pferd wird niemals ein Gefühl und die daraus resultierende Reaktion unterdrücken, weil es der Ansicht ist, dass eine andere (nicht vom Gefühl ausgelöste) Reaktion in einer bestimmten Situation sinnvoller oder besser wäre. Dieses Abwägen – oder auch Taktieren – machen nur wir Menschen.
        Mit diesem Wissen im Hinterkopf haben wir aber die Möglichkeit, unsere Pferde beim Lernen zu unterstützen.
        LG, Volker

      • martina sagt:

        ich würde hier nicht von „logik“ sprechen sondern vom „instinkt“ mit dem pferde dann reagieren u im endeffekt auch lernen können

    • Jessica R. sagt:

      Hallo an die Trainer/innen, die Ray Methode habe ich zum größten Teil mit in die Arbeit meiner 19jährigen Stute aufgenommen. Wir drehen uns allerdings nach innen und nicht wie beschrieben nach außen. Es hat für mich eher einen Sicherheitsaspekt. Nun zu meiner Frage: wie bekomme ich mein Pferd und mich geländesicher? Wenn wir im Gelände unterwegs sind, wiehrt sie nach ihrer Herde, wirkt panisch und sucht regelrecht nach Sachen zum aufregen. Die Nüstern sind groß, das ganze Pferd auf halb 8 Stellung, die Augen groß und im ganzen nicht gelassen sondern eher angespannt mit Fluchttendenz. In der Halle und auf dem Reitplatz ist dies nicht so.

      • Hallo Jessica,

        Du kannst mit Deinem Pferd natürlich auch eine Wendung nach Innen, also zu Dir hin, machen. Das ist allerdings schwieriger und setzt meiner Meinung nach schon ein geübtes Pferd-Mensch-Paar voraus.

        Bei der Innenwendung lädst Du das Pferd ja zunächst dazu ein, zu Dir zu kommen – und schickst es dann nach wenigen Schritten über die Schulter wieder weg von Dir. Das sollte man meiner Meinung nach nur machen, wenn das Vertrauensverhältnis zum Pferd bereits gefestigt ist, weil es für das Pferd ja zunächst unlogisch (ja sogar unfair) erscheint, dass Du es erst nach Innnen zu Dir einlädst, um es dann – wenn es Deine Einladung befolgt hat – sofort wieder wegzuschicken. Somit halte ich die Außenwendung in der Grundausbildung des Pferdes für sinnvoller, weil sie für das Pferd logischer und für den Menschen einfacher ist.

        Nun konkret zu Deiner Frage nach Geländesicherheit: Das klingt für mich so, als würde Dein Pferd Dich eben nicht als Leittier anerkennen. Es wiehert nach der Herde, die ihm Schutz bietet, den es bei Dir – zumindest seiner Ansicht nach – nicht findet. Dann wird tatsächlich jede Kleinigkeit zu einer großen Sache, über die man sich als Pferd aufregen kann.

        Dass das in der Reithalle nicht so ist, kann daran liegen, dass es diese Örtlichkeiten bereits sehr gut kennt, dass der Rest der Herde in der Nähe ist, es einzelne andere Pferde vielleicht sogar sehen kann.

        Was ist also möglicherweise die Lösung: Einerseits viel Vertrauensarbeit machen, damit Dein Pferd nach und nach lernt, dass ihm bei Dir nichts passieren kann. Andererseits mit absoluter Konsequenz arbeiten, damit Du Dir auch den Respekt Deines Pferdes erarbeitest oder erhältst. Denn ein Pferd fühlt sich nur sicher bei dem, den es auch als ranghöher respektiert.

        Die von Fred Rai entwickelten Dominanzübungen am Boden können Dir dabei helfen. Bitte achte bei der Umsetzung aber unbedingt darauf, nie zu viele Drohgebärden zu machen, und wenn, dass das Pferd wirklich exakt hinter Dir steht. Das erkläre ich ja auch im Video.

        Danach würde ich raus gehen ins Gelände, vielleicht mit einem kleinen Spaziergang anfangen, die Spaziergänge dann nach und nach ausdehnen, nicht immer den gleichen Weg, damit das Pferd vieles sieht und kennenlernt. Wenn das klappt, würde ich im Sattel genauso vorgehen: Kurze Strecken (nur im Schritt) und nach und nach können die Ausritte dann länger werden und es kann auch mal ein Stückchen getrabt (und wenn Du Dich sicher fühlst auch galoppiert) werden. Nie die gleiche Trab- und Galoppstrecke verwenden!

        Vorbereiten kannst Du Dein Pferd auf die Spaziergänge und Ausritte mit Trail-Einheiten in der Halle: Über Stangen laufen, über Planen gehen, mal einen Regenschirm aufspannen und dann behutsam versuchen, das Pferd damit zu berühren, einen lauten Rappelsack mit klappernden Blechdosen verwenden, und und und…. Auf unserem Youtube-Kanal „RAI-Reiten“ findet Du ein paar Beispiele für Gelassenheitsübungen. Grundsätzlich kannst Du da aber sehr kreativ sein.

        Kannst mich gerne auch wieder anschreiben, wenn es klappt – und natürlich auch, wenn Du noch ein bisschen Unterstützung brauchst.

        Viele Grüße,
        Volker

    • Binah sagt:

      Moin, Moin beim anschauen des Videos 2 Teil habe ich neue Denkansätze erhalten, dafür vielen Dank. Was mich jedoch in erhebliche emotionale Wallung versetzte war das Verladetraining des schwarzen Pferdes Dash, nicht das Training an sich hier scheiden sich ja die Geister im für und wieder aber der mangelnde Sicherheitsaspekt. Das steinchenwerfende Mädel in Hinterhandreichweite und dann beide Mädels von hinten auf den Hänger zuspurten um die Klappe zu schließen. Wenn das Pferd mit Schwung rückwärts aus dem Hänger poltert, was gar nicht so selten vorkommt, sind die Beiden ums mal grob auszudrücken. platt. Im besten Fall beim evt. noch möglichen wegspringen fällt die eine über die noch am Hänger angelegte Stange und die andere über ihren fallengelassenen Eimer. Im Namen dieser beiden netten und mutigen jungen Damen bitte ich um etwas Führsorge für das noch junge Leben. Mit freundlichen Grüßen Binah

      • Hallo Binah,

        Du hast natürlich Recht, dass Sicherheit ein wichtiger Aspekt ist. Wir wollten hier eine Verlade-Methode zeigen, die zuverlässig funktioniert. Klar muss natürlich sein, dass die Klappe wirklich schnell zugemacht wird, um genau das zu verhindern, was Du beschreibst.

        Kurz ein Wort zum Steinchenwerfen: Erfahrungsgemäß tritt das Pferd nicht in Richtung der Steinchen, da es diese ja nicht sieht und nicht einschätzen kann, um welche mögliche Gefahr es sich da handelt. Pferde neigen also eher dazu, „die Flucht nach vorne“ anzutreten, wo ihr Leittier steht – und sie, wie in diesem Fall, in den Hänger führt.

        Wichtig ist, dass das Pferd bereits den Menschen als Leittier anerkennt. Bei einem rohen Pferd, das Angst vorm Verladen hat, würde ich hier auch vorsichtiger und mit mehr Abstand agieren beziehungsweise vorab die RAI-Dominanzübungen machen.

        Jedoch embindet all das nicht davon, mit seinem Pferd das Verladen regelmäßig zu trainieren, so dass der Hänger für das Pferd etwas ganz Normales wird. Das funktioniert eben nur über Wiederholung. Dabei spielt es dann auch keine Rolle, ob Du Dein Pferd locker in den Hänger führst oder vielleicht sogar schicken kannst.

        Viele Grüße,
        Volker

  • David Reyam sagt:

    OTP Svenja Thiede: Bitte auf „Antwort an David Reyam“ klicken wenn es um diesen Beitrag geht!

    • Danke für diesen tollen Vortrag! Das mit dem Darmvolumen war sehr interessant und deckt sich mit meinen Beobachtungen des Fressverhaltens meiner Ponys. Ich habe jetzt kein schlechtes Gefühl mehr, wenn meine Ponys mehr fressen als „normal“ ohne dabei fetter zu werden… es ist logisch, wenn man die Zusammenhänge versteht.

    • Claudia Gröger sagt:

      Mich würde mal interessieren, wie Die Diagnose ECS In ihrer Praxis gestellt wird Und wie die anschließende Therapie aussieht?

  • David Reyam sagt:

    OTP Sina Speth: Bitte auf „Antwort an David Reyam“ klicken wenn es um diesen Beitrag geht!

    • Greta sagt:

      Hallo,

      du sagst, die Wasserrolle sollte nicht bei akuten Rückenschmerzen und Gleitwirbel genutzt werden.
      Ich wurde aufgrund eines Gleitwirbels L5/S1 (mit Cage) versteift. Wie sieht es da aus? Müsste ich es einfach mal testen, oder ist ganz davon abzuraten?

      LG Greta

      • Sina Speth sagt:

        Hallo liebe Greta,
        Vielen Dank für deine Rückmeldung.
        Also, wer schnell blaue Flecken bekommt, sollte auf jeden Fall von den grünen auf die orangenen Bälle wechseln, um eben die blauen Flecken zu vermeiden.

        In deinem Fall würde ich von der Wasserrolle definitiv abraten. Eine tolle Möglichkeit für Dich wäre der große Beckenschwamm. Mit diesem kannst du ohne Bedenken arbeiten.
        Wenn das gut klappt, könnte man über eine ganz wenig aufgepumpte Luftrolle nachdenken, aber nur sehr dosiert antesten und mit fachlicher Begleitung.
        Ganz liebe Grüße
        Sina Speth

        Solltest Du weitere Fragen haben, melde Dich gerne direkt bei mir.

    • Binah sagt:

      Herzlichen Dank für diesen interessanten, verständlichen und sehr anschaulichen Vortrag. Man bekommt direkt Lust die Sachen auszuprobieren, wobei ich eher zur weicheren Variante tendiere (: Schwämme statt Bälle ): Weiter so und nochmals Dankeschön auch an Buddy :), liebe Grüße von Binah

  • David Reyam sagt:

    OTP Karsten Kirchner: Bitte auf „Antwort an David Reyam“ klicken wenn es um diesen Beitrag geht!

  • David Reyam sagt:

    OTP Verena Jennewein: Bitte auf „Antwort an David Reyam“ klicken wenn es um diesen Beitrag geht!

    • Flo sagt:

      Einfach Bombe, wie viel ich da allein durchs Zuschauen (und beim Hopsen durchs Wohnzimmer, während meine Frau sich kaputt lacht 🤭 ) lernen konnte!👌🏻
      Vielen Dank!😊

  • Helga Mölleken sagt:

    ….alle videos, die ich mir heute morgen angeschaut habe sind wirklich großartig. Ich habe viel „input“ und Ideen für meine Pferde erhalten, tolle zum Teil für mich für unbekannte Pferdekenner, kennengelernt und freue mich schon auf die nächsten webinare!!! Nahc „Corona“ werde ich bestimmt bei dem einen oder anderen ein Seminar oder einen workshop mitmachen!! Danke für die lehrreichen Informationen!!

  • martina sagt:

    karsten kirchner ganz tolle erklärungen super das beispiel mit dem fluglehrer u ich habe bestätigt bekommen dass ich bei meiner stute echt schon ein sehr großer chef bin u sie sich auf mich verlassen kann (merk ich ohnehin immer wieder in stresssituationen aber wurde mir eben noch mehr bewußt) danke

  • Britta sagt:

    Hallo, ich habe das VIP-Ticket und auch Zugriff auf all die Videos und Dokumente im Google Drive. Allerdings kann ich die Videos nicht direkt (so wie von dieser Seite hier) abspielen. Ich bekomme die Meldung: „Die Wiedergabe dieses Videos ist zur Zeit nicht möglich. Die Anzahl der erlaubten Wiedergaben wurde überschritten. Bitte versuchen Sie es später erneut.“ Die einzige Möglichkeit,die ich habe,ist das Herunterladen der Videos, was bei mehreren GBs zum Teil extrem lange dauert und hier unser Netz lahmlegt…. gibt es da einen Trick? Viele Grüße, Britta

  • Annika sagt:

    Sehr interessant und informativ! Man kann viel mitnehmen, da es so toll erklärt ist!
    Danke!

  • Iris Gottschalk sagt:

    Hallo, ich habe heute morgen das Video über die natürliche Schiefe gesehen- nun möchte ich das fortsetzen nach der Arbeit und finde es nicht wieder?? So erging es mir auch mit dem Einführunsinterview mit Herrn Geiser???

  • Andrea sagt:

    Vielen Dank, das waren super zusammengestellte Videos , ich freu mich auf die Weiteren😘

  • Sandra sagt:

    Vielen Dank für diesen tollen 1. Tag! Danke an Alle Referenten und Organisatoren!

  • Michaela Marquardt sagt:

    Hallo,
    meine Frage geht an Svenja Thiede über den Stoffwechsel beim Pferd. Es ging bei dem Vortrag um frisches Heu, welches Phosgen ausdünstet. Es hieß, dass es nicht in der Nähe vom Stall gelagert werden soll. Meine Frage hierzu lautet: Was heißt in der Nähe? Wieviel Meter sollte es von den Pferden entfernt sein?
    Über eine Antwort würde ich mich freuen.
    Ein großes Lob für diesen tollen Vortrag!!!!! Sollte sich jeder Pferdehalter anschauen.

    Liebe Grüße
    Michaela

  • Erika sagt:

    Wie komme ich den zu en Videos von Tag 2 ohne mail ?

  • Birgit sagt:

    Hallo, trotz VIP-Ticket kann ich die Filme der ersten Tag nicht sehen. Was mache ich falsch?

  • Tina sagt:

    Das Verladetraining mit Bernd Hackl hat mir sehr geholfen. Toll beschrieben und es klappte nach 2 Tagen kurzer Trainings Einheit, dass mein 4 jähriger Isländer sich in den Anhänger schicken ließ. Hätte nicht gedacht, dass es so einfach sein kann. Vielen lieben Dank dafür. Tina

  • Elisabeth sagt:

    Hallo,
    Herzlichen Dank für eure Themenreihe. Ich habe viel zum Nachdenken erhalten!
    Bei privaten Gesprächen ist der Begriff ‚connected riding‘ gefallen. Kennt ihr das? Könnt ihr mir sagen, was das ist? Liebe Grüße Elisabeth

  • Lisette sagt:

    Hallo,freue mich ,nochmal die Videos sehen zu können…kann aber nur die von Tag 1 sehen.Wie komme ich zu de Videos von den restlichen Tagen?Danke!

  • Lisette sagt:

    Sorry,habs gefunden!

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